Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

#1
Den Schwung vom Küchenumbau will ich nutzen und das gegenüberliegende Esszimmer umgestalten.
Zum Essen benutze ich es nur bei Besuch. An dem Tisch kann man noch viele andere Dinge tun, zukünftig will ich da auch schreiben. Meinen alten Schreibtisch nimmt meine Tochter, sonst könnte ich mich nicht von ihm trennen.

Nur der Ausziehtisch soll auch zukünftig im Eßzimmer vor dem Fenster stehen. Wenn euch zu dem Vitrinenschrank und dem Löwentischchen ein sinnvoller Standort einfällt, wäre es schön. Sonst müssen die woanders hin.

Ich benötige im Eßzimmer unbedingt mehr Stauraum, für Geschirr, Gläser, Vasen und für den Inhalt meines Schreibtisches, also Aktenordner usw. Für letzteres wäre ein kleines Sekretärfach gut aber nicht zwingend.

Ursprünglich hatte ich an Schränke der weißen Ikea Hemnes HEMNES Wohnzimmerserie - IKEA oder Liatorp Serie gedacht. LIATORP Serie - IKEA , die tun beide etwas landhausig. In anderen Möbelhäusern sind die Preise heftig und im Moment muß ich sparen.
Gestern beim Gang durch Ikea gefielen mir die landhausigen Möbel plötzlich gar nicht mehr. Wahrscheinlich ist mein Blick nun durch die neue Glanzfrontküche verändert, auf einmal mochte ich die ultramodernen Besta-Möbel lieber BESTÅ Aufbewahrung mit Türen - weiß/Hochglanz weiß - IKEA

Wahrscheinlich müssen die Schränke im vorderen Teil des Zimmers stehen, besonders an der langen Wand. Gegenüber an der Zickzackwand ist evtl. Platz für ein schmale, hohe Vitrine mit Glastüren. So hatte ich es mal angedacht aber die Ausführung nie richtig in Angriff genommen.
An der Fensterwand kann eigentlich nur der Tisch stehen, so wie jetzt mit dem dunklen Vitrinenschrank dazu, ist es recht eng.

Ich bin jedoch offen für ganz andere Ideen, was man aus dem Raum machen könnte. Da die Doppeltür zum Wohnzimmer z.Zt. immer offen steht, sollte der Blick ins Esszimmer vom Wohnzimmer aus auch stimmig sein. Nur der Tisch am Fenster ist gesetzt, ich habe schon alle möglichen Standorte für den Tisch ausprobiert, für mich ist der Fensterplatz ideal.

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KerstinB

Administrator
#2
AW: Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

Hallöle,
kannst du mal die Maße des Tisches und es Vitrinenschrankes (B/H/T) einstellen? Ich schiebe so etwas gerne mal im Alnoplaner und da macht es schon Sinn, wenn man das mit den korrekten Maßen macht.

EDIT:
Auch der Tischdurchmesser des kleinen Tisches und die Höhe wäre sinnvoll.

Im Raum ist Fußbodenheizung?
 
#3
AW: Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

Guten Morgen Kerstin,

der Heizkörper hängt genau unter dem Fenster, auf dem Foto steht der Tisch davor und verdeckt sie. Die Fensterbank linkshinten ist bis in die Ecke gezogen worden und sie verdeckt oben komplett den Heizkörper. Die Fensterbank hat Luftschlitze, steht zusätzlich zur Laibung 15 cm in den Raum und ist 150 lang.

Dunkelbrauner Vitrinenschrank: H 195 B 90 T 34 wegen der Knubbelbeine, sonst 30
Dunkelbraunes, rundes Löwentischchen: H 70 Durchmesser 70
Honigfarbener Ausziehtisch: H 78,5 B 80 L 110 normal L mit 2 Auszügen 204

Achja, die Lampe, die man auf dem einen Foto erkennt, hängt z.Zt. dumm im Raum, das liegt daran, dass ich den Standort des Tisches ständig verändert habe. Die Ausleuchtung reicht eigentlich nur für die normale Tischgröße. Gestern habe ich deinen Tischleuchtenthread gelesen, Kerstin. Es ist nicht so einfach, passende Lampen zu finden.
 

KerstinB

Administrator
#4
AW: Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

Nee, das ist es wirklich nicht. Ich bin aber nachwievor sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Da bei dir vermutlich der Lichtauslass in der Raummitte ist, würde es sich anbieten, ein Schienensystem zu wählen, wo man eine Hängelampe einhängen kann. Diese dann so wählen, dass, wenn man den Tisch mal verlängert, man einfach die Lampe etwas nach planunten schieben kann, damit sie wieder mittig über dem Tisch hängt.

Ansonsten, die Türbreite von 95 cm, ist das incl. der Zarge, so dass nach der Zarge rechts der Tür noch ca. 20 cm Platz sind? Es könnte nach dem einen Foto so sein.

Willst du die Tür noch gegen eine weiße Tür austauschen? Denn die Türen zum Wohnzimmer sind doch weiß - oder?
 
#5
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Stimmt, hinter der Tür zum Flur sind noch 20cm, die hatte ich auf der Maßskizze vergessen. Hinter der Zickzackwand rechtsvorne sitzt ein alter Schornsteinzug, deshalb ist die so komisch.
Die Tür ist incl. Zarge 95. An der Wand 105 linksvorne neben der Tür ist der Lichtschalter mit einer Steckdose. Da wollte ich schon mal einen Sekretär hinstellen. Bin dabei aber abgebrochen.
Beim Esszimmer hatten alle meine Bemühungen kein richtiges Konzept. Das liegt vielleicht daran, dass ich diesen kleinen Raum, seit ich in dieser Wohnung lebe, unterschiedlich genutzt habe. Er war jahrelang mein Schlafzimmer, als noch eins meiner Kinder bei mir wohnte. Und danach hat immer mal wieder ein Kind dort vorübergehend gewohnt. Da war es ganz praktisch, dass das Esszimmer noch so leer ist. Ich habe dann den Tisch ins Wohnzimmer geschoben, Flügeltur zu, Tisch davor und hatte dann ein abgeschlossenes Gästezimmer. Deshalb habe ich noch nicht die beiden Türflügel ausgehängt oder die Tür zum Flur totgelegt, wie es einige Nachbarn gemacht haben.
Die Tür zum Flur ist Buche wie alle anderen Türen. Die habe ich vor ein paar Jahren passend zum Bucheparkett getauscht. Da kannte ich euch ja noch nicht, inzwischen finde ich es deshalb etwas zu holzig in meiner Wohnung. Die weiße Doppelflügeltür zum Wohnzimmer habe ich damals als einzige nicht getauscht, das wäre 1. sehr teuer gewesen weil die oben einen hübschen Bogen hat und ich 2. dachte, dass ich die Flügel irgendwann sowieso aushänge. Dann wird der Bogendurchgang nur noch ein Raumelement sein. Vom Esszimmer aus, ist es das sowieso, da die Flügel im Wohnzimmer stehen und da ist noch Platz.

Die Lampe kommt dann über den Tisch, wenn 100 % sicher ist, wie das Esszimmer aussehen wird, obwohl ich mich spätestens Weihnachten ärgern werde, wenn wir wiedermal mit dem Tisch zur alten Lampe rutschen müssen.
 
#6
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Hallo berta8,

mein Esstisch steht im Wohnzimmer in der (äußersten) Ecke, das Deckenlicht ist in der Raummitte. Deshalb habe ich am Tisch einen Deckenfluter mit einer zusätzlichen Lese- oder Schreiblampe. Der füllt die ganze Ecke wunderbar mit Licht aus.

Vielleicht wäre soetwas eine Lösung für Dich?

LG Bine
 
#7
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Die Lampe ist mein kleinstes und letztes Problem, Bine22. Da kann ich mir alles vorstellen, sowohl Schienen mit neuer Hängelampe als auch zusätzlich Deckenfluter zur alten Tischlampe.
Da die Lampe sich an der Einrichtung des Raumes orientieren sollte, müssen erst die Schränke her, damit ich das ganze Zeug ordentlich unterbringen kann. Wie der vordere Teil des Zimmers aussieht, fotografiere ich lieber nicht.
 
#8
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Hab leider nicht soviel Zeit, aber hier mal die angefangene Sketchup-Planung für einen ersten Eindruck vom Raum. Löwentischchen und Vitrine stehen schon drin, Tisch folgt. Ich werd dann bei Gelegenheit mal ein paar Stellproben liefern. Später. ;)
 

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#10
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Nein, ich glaube nicht. Ich habe es nur erwähnt, weil es ungewöhnlich ist, dass ein Zimmer 2 Türen hat.
Die Tür zum Flur direkt gegenüber der Küche, macht für ein Esszimmer durchaus Sinn. Evtl. hänge ich die Doppelflügel aus, wenn ich den Platz im Wohnzimmer brauche ... aber da bin ich ja noch nicht. Eine andere Nachbarin hat ein Gästeklappbett hochkant in einen Schrank eingebaut, das sie nur runterläßt und damit die Flurtür blockiert, wenn ihr Enkel zu Besuch ist.
Normale Besucher schlafen bei mir im Wohnzimmer auf der ausziehbaren Couch und sollte mal wieder ein Kind bei mir unterkommen wollen, müssen wir sowieso improvisieren.

Kerstin, fragst du, weil es dich stört, die Schränke an der langen Wand aufzureihen? Ich würde es auch bevorzugen, wenn die große Ecke links der Tür ausgenutzt werden könnte. In Esszimmern gilt die tote-Ecken-Regel doch nicht, oder?
 
#11
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Nee, ich will einfach nur erfahren, was so Sache ist. Ich finde es ja auch praktisch von der Küche über den Flur ins Esszimmer. Hätte ja aber sein können, dass du die Tür schließen willst, weil du vielleicht auch im Flur dort noch etwas stellen möchtest. Und dann wäre diese Wand im Esszimmer natürlich prädestiniert.

An welche Abmessungen hattest du denn bei Bestä gedacht? Also, wieviel Stauraum brauchst du?
 
#12
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Wahrscheinlich muß ich wieder Stauraumplanung machen. :D Mind. 150 für Akten + 2-3 Schubladen für Schreibkram, evtl. ein höheres Fach für unerledigtes.
Besta ist 40 tief, das paßt für Akten und auch für Geschirr und Vasen. Da müssen überall Türen davor.
Für Geschirr + Vasen brauche ich geschätzt 600 laufende cm in verschiedenen Höhen, davon mind. 2 Schubladen für´s gute Besteck etc.
Für Gläser nochmal 200. Grob überschlagen mit Zuwachs mind. 1000 lfd. cm.
Ich stelle mir vor, dass das nicht alles hohe Schränke sind wie BESTÅ Aufbewkomb.+Türen/Schubladen - weiß - IKEA
sondern offen verteilt und variabel in der Höhe. Nach vorne zum Tisch könnte ich mir ein halbhohes Sidebord vorstellen. Und die Gläser vielleicht in einer teilweisen Glasvitrine an der Zickzackwand.
Könnt ihr euch die sehr moderne Besta -Serie zu den alten Möbeln überhaupt vorstellen? Ist das nicht ein zu starker Kontrast?
Andererseits finde ich die alten dunklen Möbel so massiv in dem Raum wie jetzt ziemlich erdrückend.
Das Löwentischchen habe ich heute probehalber mal in die Küche gestellt. Vom Maß paßt es super, der Stil- und Farbkontrast ist für die Küche absolut to much. Ich glaube nicht, dass ich mich daran gewöhnen kann, meine Tochter fand es witzig.
Alternativ zu Besta könnte ich mir weiße Lundia-Möbel vorstellen. Lundia Original Galerie Die machen auch Türen vor die Regale und man ist sehr flexibel mit den Maßen. Das wäre dann schlicht weiß mit Holzstruktur ohne Glanz. Ich habe im Wohnzimmer so ein maßgefertigtes TV-Möbel von Lundia. Ist schlicht und unaufdringlich.
Achja, es gibt noch ein dunkelbraunes Regal mit geschnitztem Rand und Weintrauben im Bogenabschluß B 100 H 50 T 26, das könnte, muß aber nicht im Esszimmer untergebracht werden.
Die alten Möbel die nicht im Esszimmer bleiben, muß ich sonst ins Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur stellen. Denn eigentlich finde ich sie schön, nur so dunkel geballt in einem Raum gefällt mir heute nicht mehr.
 
#13
AW: Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

Mir schwebt ja die ganze Zeit vor, die Zickzackecke mit Schränken zu begradigen. Das könnte mit Besta ganz gut aufgehen.

Grundsätzlich habe ich jetzt unten ein 128 cm hohes Element, dann ein 38 cm hohes Element ... durchgehend mit Glastüren für Gläser und obendrauf noch ein 64 cm hohes Element.

Direkt hinter der Tür 20 cm tief, Insbesondere Vasen etc. - Glasfach auch für Gläser

Dann ein 64 cm breites Element mit z. B. 4 Schubladen ... Besteck, aber auch Servierplatten etc. sollten sich ganz gut in Schubladen aufbewahren lassen. Im Fach über den Schubladen Geschirr, dann wieder Gläser. Über den Gläsern zunächst eine Reihe Ordner (die selten benötigteren), ganz oben ... was auch immer.

Über Eck dann noch ein 64 cm breites Regal, unten Ordner, ganz oben auch wieder Ordner, dazwischen hohe Schublade für Schreibtisch-Kleinkram, noch ein Geschirrfach und das Gläserfach.

Der vorhandene Vitrinenschrank dann ggü. der WZ-Tür, damit am Tisch rechts und links Platz für bequemes Rücken ist. Das war übrigens mein Hauptziel, den Schrank da wegzubringen. Und deshalb eben auffüllen der Zickzackwand.

Den kleinen Tisch könnte ich mir vorne vorstellen.

Jetzt weiß ich nicht, ob der Stauraum reicht. Ich habe die Darstellung mal mit dem BestäPlaner von Ikea mit angehängt.
 

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#15
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Also von Besta halte ich mittlerweile gar nichts mehr. Miese Qualität bei den Regalen, labbrige Auszüge, trotzdem teuer.

Ich habe für meine Aktenordner einfach die Hängeschränke aus der Faktum-Serie genommen. Die sind mehr als tief genug. In einer 92er Höhe passen oben und unten je eine Reihe Ordner und dazuwischen ein Schubkasten mit Einlegeboden drüber. Da hab ich dann so Kleinkram drin wie Briefumschläge usw.

Vorteil bei Faktum: mehr Gestaltungsmöglichkeiten und Frontenauswahl.

Also wenn Du Dir wirklich vorstellen kannst, die dunklen Teile woanders hinzustellen, dann plane ich jetzt einfach mal mit Faktum.
 
#16
AW: Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

Sodele. Ein kleines Besta-Regal ist drin, der Rest sind die Faktum-Schränke. Ich hab jetzt einfach nur mal Kästen gemalt mit beispielhaften Aufteilungen. Man sollte natürlichnoch Deckseiten und beim Raumtrenner eine Ablage obendrauf machen...
Bei den Fronten muss mann dann halt schauen, ob man es lieber modern hat oder mit einer Rahmenfront z.B.
Die Faktums stehen alle auf den 11cm hohen Capita Beinen.

Ich hab den Raum in zwei Bereiche geteilt. Der Teil näher zur Türe ist zum Essen, der Teil am Fenster kann ein Arbeitsplatz sein oder eine Schmökerecke mit gemütlichem Lesesessel.

Bild 1 zeigt unterm Fenster einen Besta 'Burs' Schreibtisch in Hochglanz Weiß. Größe ist 40 x 180cm. Etwa 10cm von der Wand abgerückt, damit die Fensterbank nicht so weit drüber steht. Würde natürlich nicht zu landhausigen Rahmenfronten passen, aber einfach mal für die Stellprobe tut's der. ;) Dazu ein gemütlicher Stuhl oder man holt sich einen vom Esstisch rüber.

Daneben steht ein Faktum Hochschrank in T=37cm, H=195cm, B=80cm. Beispielhaft mit den unteren 70cm als Auszüge, darüber zwei 40 x 125cm Türen. Kann man auch als Vitrienentüren machen.

Die beiden Bereiche werden getrennt durch zwei Faktum Drehtürschränke, T=37cm, H=70cm, B=80cm. Die könnte man auch in einer Höhe von 92cm haben. Aber dann wird es auf dem Tisch etwas dunkler.
Ist auf jeden Fall eine sehr praktische Abstellfläche für Schüsseln/Geschirr/Getränke usw. Die Platzsituation rund um den Tisch ist in etwa die Gleiche, wie vorher am Fenster.
Vorhandener Esstisch in 80 x 110cm + Stühle.

Auf dem zweiten Bild sieht man nochmal den gleichen Faktum Hochschrank in T=37cm, H=195cm, B=80cm neben der Türe. Dazu vor einer der Kaminstufen das 20cm tiefe Besta Regal in 128cm Höhe. Dafür gäbe es auch noch Türen, sofern man das Ding an der Wand festschraubt.

Abrunden würde ich das Ganze auf jeden Fall mit passenden Vorhängen am Fenster (auch um rechts die 10cm Lücke zwischen Schreibtisch und Wand ein bischen zu verstecken). Vielleicht ein schöner Teppich unterm Esstisch und ein paar Pflanzen.
 

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#17
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Ganz toll, tausend Dank Kerstin und Tantchen, ihr seid so gut, so hatte ich mir das vorgestellt. Ganz andere Vorschläge, weil ihr einen viel neutraleren Blick habt als ich und meine Freunde und Bekannten, die den Raum kennen und davon blockiert sind.

Ich muß da in Ruhe drüber nachdenken. Vom ersten Eindruck gefällt mir Kerstins Vorschlag besser, weil der Tisch vor dem Fenster steht, der Vitrinenschrank im Blickfeld des Wohnzimmers ist und die Aufbewahrung die schwierige Wand ausnutzt.

Aber Tantchens Vorschlag hat auch etliche Vorteile. Seit ein paar Monaten bin ich in Altersteilzeit, deshalb bin ich froh, dass meine Tochter den alten Schreibtisch nimmt, denn ich möchte nie mehr in meinem Leben an einem Schreibtisch vor die Wand gucken. Den Schreibtisch am Fenster dagegen könnte ich vielfältig nutzen, zum nähen, basteln, malen oder welches Hobby ich mir sonst noch zulegen werde. Da könnte auch mal was liegen bleiben, weil der Eßtisch separat steht. Und da es quasi eine Erweiterung der Fensterbank ist, könnten darauf vor allem Pflanzen stehen. Es ist das Fenster mit dem besten Licht, ich könnte dort meine Frühjahrsvorkultur für Garten und Balkon betreiben.
Ein Problem sehe ich nur mit dem Eßtisch im ausgezogenen Zustand, dann ist er ja über 2 m lang, wird das dann vorne an der Tür nicht zu eng?
 
#18
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Mist, das Ausziehen hab ich ja ganz vergessen. Ich nehme jetzt einfach mal an, dass das nicht sooo häufig vorkommt und man dann auch mal beide Türen im Raum nutzen kann. Dei Fenster-Reihe-Sitzer kommen durchs Wohnzimmer und die Anderen vom Flur her ;)

Dann könnte man den Tisch bei Bedarf einfach drehen und so anordnen, wie auf dem Bild unten. Für 6 Personen großzügig, für bis zu 8 Personen etwas enger/kuschliger...

Ich habe hierfür die beiden 80er Unterschränke weiter ans Fenster geschoben. Die beiden könnte man theoretisch auch auf Rollen oder dicke Filzgleiter stellen und "einzeln". Dann dürften sie aber keine Auszüge beinhalten, sonst würden sie beim Rausziehen eines schweren Auszuges kippen. Würde da generell eher nur die Aktenordner unterbringen. ;)

Bei Kerstins Variante hast Du incl. dem dunklen Vitrinenschrank ganz grob gerechnet um die 1,8m³ Stauraum + das kleine Tischchen.

Bei meiner Variante sind es derzeit knapp 1,7m³ incl. den beiden Schubladen im Schreibtisch.

Würden "meine" Schränke und das 20cm tiefe Besta-Regal ebenfalls raumhoch (Faktum = 92cm + 2 x 70cm übereinander) + nochmal so ein Besta Regal direkt hinter der Türe
-> kämen wir auch auf gut 2,3m³ Stauraum incl. den beiden Schubladen im Schreibtisch.

Außerdem noch deutlich mehr Ablagefläche. Ist die Frage, ob man das überhaupt braucht... Stichwort Stauraumplanung.

Außerdem würde es mich gruseln, dann das moderne Besta zusammen mit den antik-Look-Schränken in einem Raum zu haben... ;)

Warum soll denn der Tisch unbedingt am Fenster stehen? Was versprichst Du Dir davon?

Im Übrigen finde ich diese Stufenwand überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil. Wenigstens einbsichen was Besonderes an dem Raum, statt überall nur einheitlich 'glatt'... ;)
 

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#19
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Außerdem noch deutlich mehr Ablagefläche. Ist die Frage, ob man das überhaupt braucht... Stichwort Stauraumplanung.
Och, Ablagefläche am Esstisch kann man immer brauchen. Diese Raumteileridee finde ich immer besser, je mehr ich drüber nachdenke. Ich hätte aus dem Wohnzimmer noch Ikea-Elemente in Buche-Furnier anzubieten, die ich halbhoch stellen könnte.
Genaue Stauraumplanung mache ich noch, das hat sich bei der Küche bewährt.

Außerdem würde es mich gruseln, dann das moderne Besta zusammen mit den antik-Look-Schränken in einem Raum zu haben... ;)
Bei deiner Variante stehen doch gar keine Antik-Lookschränke mehr im Eßzimmer. Mal sehn, wo die dunkle Vitrine dann hinkommt....ich will ja weitermachen.
In jedem Raum stehen 1-2 Stücke, die entweder neuer sind oder mal teuer waren oder an denen mein Herz hängt. Die dunkle Vitrine ist so ein Stück, evtl. wird sie freundlicher, wenn ich sie innen leicht weiß streiche.
Findest du Besta zu dem Tisch und den Stühlen auch zu modern? Mit Stil- und Farbfragen tue ich mich noch sehr schwer.
(Ich will hier gar nicht meine nächtliche Schnapsidee zum Löwentischchen verbreiten, das mache ich im Küchenforum.)


Warum soll denn der Tisch unbedingt am Fenster stehen? Was versprichst Du Dir davon?
Diesen Tisch habe ich schon ganz lange und in den Wohnungen, in denen er am Fenster stand, habe ich ihn auch für kreative Hobbys, wie malen, nähen usw. genutzt. Bei deiner Version mit der schmalen Schreibplatte vor dem Fenster entfiele dieses Argument und es hätte den Reiz, dass sich für das, bis jetzt etwas überflüssige Zimmer, ganz neue Nutzungen anböten.

Wie der Tisch weiter vorne im ausgezogenen Zustand steht, muß ich ausprobieren. Ich denke, das geht. Der Tisch hat Filzgleiter und wird bei Besuch immer schon zurechtgeschoben.
 
#20
AW: Aufbewahrungsmöbel und Farben im Esszimmer

Och, Ablagefläche am Esstisch kann man immer brauchen.
Damit war eigentlich die Höhe der Schränke gemeint. Also ob man wirklich den vielen Stauraum bis ganz oben braucht. Ablagefläche kann man nie genug haben, vor allem, wenn man in dem Raum noch was Basteln oder Schreibarbeit machen möchte.

Zum Thema Mischen: Ich meinte auch sowas wie beim Beispiel von Kerstin, wo Besta mit Antik zusammen in einem Raum stand. Deine dunklen Möbel sind halt schon sehr speziell. Dazu noch die grüne Wand und der Buche-Boden. Da gibt es zum Besta derzeit kein verbindendes Element und es würde m.M. nach einfach nur unpassend zusammengewürfelt aussehen.
Wenn schon Weiß, dann würde ich wenigstens beim Landhaus bleiben.

Man sieht ja solche gemischten Stile oft in Wohnzeitschriften. Aber da handelt es sich meistens um einzelne kleinere Stücke und der Rest des Raumes folgt z.B. einem puristischen, bestimmten Stil. Und natürlich wurde alles genau vom Raumplaner/Designer/Innenarchitekt speziell für diese Zeitschrift hergerichtet. Das können wir hier gar nicht.

Vielleicht kannst Du ja neben der Türe die dunkle Vitrine stellen und z.B. von innen die Gläser mit Stoff bespannen. Und der Raumteiler bekommt vielleicht eine Abdeckung passend zum Stoff (Filz?) + Glasplatte obendrauf. Und die neuen - ggf. weißen Möbel - bekommen auch teilw. Vitrinentüren wo auch wider der Stoff hinter den Scheiben hängt. Und die Stühle bekämen Sitzpolster passend zur Raumteilerabdeckung usw... Würde da stofflich am Ehesten im Cremeweißen oder Grauen Bereich bleiben.
Halt irgendwas in der Art, so dass man beim Reinkommen nicht als erstes die unterschiedlichen Farben/Stile der Möbel wahrnimmt, sondern nur das Farb-/Raumkonzept als Ganzes.
Was ich da keinesfalls machenwürde, ist das Mischen von Dunklem Antik + Buchenholzmöbel + dann auch noch Weißem in Modern...

Oder vielleicht kann man ja Deine Buche-Teile aus dem Wohnzimmer dort reinnehmen, und dafür den antiken Vitrinenschrank ins Wohnzimmer? Tischdecke über den Tisch und ggf. schöne Stuhlhussen und schon passt wieder alles zu evtl. neuen, weißen Möbeln. ;)
 
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