Hallo an alle,
da es doch ein umfangreicheres Thema ist, das bei jeder Planung berücksichtigt werden muss, eröffne ich hier ein neues Thema.
Wir haben für das neue Zuhause eigentlich mehr oder minder die Grundrisse in allen Geschossen mit unserem Architekt und hier im Forum festlegen können. Dann kamen doch 3 unterschiedliche Stimmen gegen den Treppenhausgrundriss. Wir sehen auch ein, dass den von uns ursprunglich gewählten Treppenhausgrundriss nicht der optimalste ist und suchen daher nach Möglichkeiten, ihn zu optimieren.
Wobei optimal ist das Ziel, das von unterschiedlichen Parametern abhängig is. Im Fall des Treppenhausgrundrisses:
Flächenersparnis vs Begehbarkeit und Transport sperriger Sachen vs Lage des Treppenhauses im Haus / Wohnung.
- Das jetzige Treppenhaus ist 2 x 2 m = 4 qm, hat also den halbgewendelten Grundriss, ist raumsparend aber nicht der optimalste zum Begehen und Transport sperriger Sachen, da man im Bereich des Treppenauges sich stark umdrehen muss um dor auf wenigen Gehstufen eine komplette 180 Grad Umdrehung zu erreichen.
- Da die planrechte bzw. Ostseite des Hauses die dunkle Seite ist, wäre für uns das Treppenhaus dort am besten aufgestellt.
- Der optimalste Treppenhausgrundriss ist wohl der klassische mit geraden Treppenstufen. Dieser Grundriss bedarf aber Fläche in einer langen, schmalen Form wie 1 x 4 m und noch An- und Austrittsfläche an beiden Enden des Treppenhauses. Also, muss so ein Treppenhaus bei uns ungefähr in der Mitte des Hauses stehen. Da wir noch bei der Eingabeplanung sind, hätten wir noch die Möglichkeit die Grundrisse von innen zu verändern (Architekt hat natürlich keie Lust mehr, jetzt kurz vor Feiertagen noch den kompletten Grundriss, der die Äusserlichkeit des Hauses und somit Eingabeplanung betrifft, zu ändern).
- Treppenhaus in der Mitte des Hauses weg von der dunklen rechten Wand stellt für uns ausser seinem Platzanspruch auch noch ein Problem mit dem Luftzug dar, da die Mitte des Hauses von oben nach unten dadurch offen ist. Wir hatten solche Situation mal gehabt und waren im Wohnzimmer im EG gefroren und möchten es dieses Mal nicht mehr so haben (wobei wir sagen müssen, dass die Heizung im alten EG auch zu klein dimensioniert war).
- Wenn die Lage des Treppenhauses an der rechten (Ost-) Wand bleiben soll wie bisher, dann kommen nur einige moegliche Treppenhausgrundrisse in Frage. Ein viertelgewendeltes Treppenhaus finde ich auch nicht besser als das jetzige halbgewendelte, da man an den An- und Austrit stark drehen muss und fuer den Moebeltransport ist es an den Stellen genauso problematisch.
- Wenn wir beim jetzigen halbgewendelten Treppenhaus bleiben, koennten wir ueberlegen, einen Podest in der Mitte ueber dem Treppenhausauge einzufuegen. Vorteil dabei ist, dass man sich um das Treppenhausauge nicht gleichzeitig drehen und in die Hoehe gehen muss. Nachteil ist, dass man fuer ein Treppenhaus mit Podest die geraden Teile des Treppenhauses zum An- und Abstieg verlaengern muss, also mehr Platz benoetigt.
- Unser Architekt schlaegt vor, beim jetzigen Treppenhaus zu bleiben und dafuer das Problem mit der Begehbarkeit mindern, in dem die Treppenstufen um das Treppenauge so breit und flach wie moeglich zu machen so, dass man quasi fast wie auf einer Ebene geht. Und die geplante Breite (bzw. Laenge) einer Treppenstufe ist schon 1 m, was mein Mann und Architekt schon als ausreichend grosszuegig ausgelegt ist. Die Mindestanforderung fuer die Treppenhausbreite in Deutschland ist ja nur 80 cm und in AT und CH sogar 90 cm.
- Mein Mann ist schon auf ein Treppenhaus in unserer jetzigen Form 2x2m in einem anderen Musterhaus gegangen und berichtete, dass man sich drauf problemlos gehen kann, auch wenn bei diesem Mustertreppenhaus die Treppenstufen nicht geschlossen sind.
Was meint Ihr? Sollen wir bei diesem Treppenhausgrundriss bleiben und die Loesung des Architekts vornehmen? Oder gibt es noch Verbesserungsvorschlaege von Euch, wie wir es besser machen koenen ohne viel am bestehenden Grundrissplan aendern zu muessen?
Vielen Dank fuer Eure Hilfe und Ideenvorschlaege vielmals.
LG,
Hobby-Chef




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, ob es nicht eine andere Lösung noch gibt oder wir doch bei der Lösung des Architekts bleiben sollen. Zur Not bedeutet es auch eine komplette Grundrissumplanung, was dem Architekt bestimmt nicht lieb ist und wir die Bauzeit auch nicht verschieben möchten.
, dann lieber 2,50x2,50 und dafür die Stufen nur Tiefer machen, also Stufenanzahl und tritthöhe gleich belassen nur jede Stufe etwas tiefer.

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